Anfang Februar traf sich zum ersten Mal nach zwei Jahren das Jagdhornbläsercorps Hubertus der Kreisjägerschaft. Etwas enttäuscht zeigte sich Bläserobfrau Christiane Stock von der Resonanz auf die Einladung. Zwar hatte sie gebeten, wegen der noch herrschenden Corona-Beschränkungen pro Bläsergruppe nur ein Mitglied zu entsenden, aber doch gehofft, dass mehr gekommen wären.
Seit März 2020 waren in allen Gruppen die Termine ausgefallen, nur zeitweise konnte geübt werden und an Auftritte war gar nicht zu denken gewesen. „Wenn wir mal auf einer Beerdigung das letzte Halali blasen durften, war es schon ein Highlight“, beschrieb Christiane Stock sarkastisch die Lage. 219 aktive Bläser verzeichnet das Corps zurzeit, aber nur etwa die Hälfte hatte in Kleingruppen im Freien oder Industriehallen weiter geübt, wenn es denn rechtlich möglich war. So wurde dann der Trainingsstand von den Hornmeistern durchweg als schlecht bis mäßig benotet. Daher wird auch keine Gruppe an dem Bläserwettbewerb auf Gut Görtz am 12. Juni teilnehmen.
Mit einem Ausblick auf 2022 endete die Versammlung. Wettblasen oder ähnliches will man nicht ausrichten, aber ein Kreisbläsertreffen im Sommer soll geplant werden. Da könnte man einen Kanon von etwa einem Dutzend Märschen und Signalen zusammenstellen, die dann von allen
gemeinsam geblasen werden. Vor allem freut man sich aber auf das absehbare Ende der Beschränkungen und einen hoffentlich regelmäßigen Übungsbetrieb. „Das wird aber nicht leicht“, meinte ein Corpsleiter, „viele haben herausgefunden, dass es auf dem Sofa gemütlicher ist, als zwei Stunden zu üben.“ Autor: Klaus J. Harm