Den Artikel aus dem Jäger 07+08/2023 im Hinterkopf, dürften unsere Jägerinnen und Jäger zusätzlich motiviert in ihren Revieren der Hegeringe VIII und IX schon vor Sonnenaufgang unterwegs gewesen sein. Lockbild aufbauen, Tarnschirm beziehen und dem Sonnenaufgang entgegenfiebern, um dann an den vorher ausgekundschafteten Flugrouten, die ins Lockbild einfallenden Rabenkrähen zu bejagen. Dann war es so weit. An der Geräuschkulisse in den frühen Morgenstunden war erkennbar, dass es beim gemeinsamen Streckelegen später auf dem Gelände des Schießstandes Hasenmoor zu einem Resümee über eine erfolgreiche Jagd führen könnte. Es fanden sich schließlich 50 Jägerinnen und Jäger aus beiden Hegeringen zum Streckelegen und anschließenden Frühstück ein.
Da nicht alle aus terminlichen Gründen an dieser Zusammenkunft teilnehmen konnten, lagen an diesem Morgen „nur“ ein Fuchs, eine Kanadagans und 58 Rabenkrähen auf der Strecke. Tatsächlich konnten insgesamt 91 Rabenkrähen an diesem Morgen gestreckt werden, was nicht nur den einen oder anderen Landwirt freuen dürfte, sondern auch ein wenig Druck von Bodenbrütern und unserem Niederwild insgesamt nehmen sollte. Die Hegeringleiter Thomas Liedtke (VIII) und Henning Schwartinsky (IX) begrüßten die Anwesenden und stellten das Ergebnis, sowie das erfolgreichste Revier vor, bevor die Strecke von Mitgliedern der beiden Jagdhorngruppen Diana Kisdorf und Hubertus Kaltenkirchen mit den Signalen Fuchs und Flugwild tot verblasen wurde. (August 2023)
Autor: Volker Schmidt, Presseobmann im Hegering VIII