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Tierkrankheiten 20. November 2024
Papillomaviren bei Damhirschen

Info 20. November 2024:

In Bezug auf die anstehenden Drückjagden im Kreis Segeberg möchte ich Ihnen auf Bitte des hiesigen Veterinäramtes und in Absprache mit dem Landelabor noch gern folgenden Hinweis geben:

Es wird gebeten, von Dam- und Rehwild jedes 4. Tier einer Strecke auf BTV3 zu beproben (EDTA-Blut). Die Proben können mit den bekannten Schwarzwild-Probenröhrchen (EDTA-Röhrchen)

genommen und mit dem angefügten Allgemeinen Probenbegleitschein des Landeslabors über die bekannten Kühlschränke in Hartenholm und Bad Segeberg oder direkt in NMS abgegeben werden.

Von Einsendungen von Tierkörpern in die Pathologie ist bitte bis auf Weiteres abzusehen. Es sind bereits einige Proben mit der Fragestellung "Papillomatose" im Landeslabor eingegangen und

Abklärungsuntersuchungen eingeleitet. Die Bearbeitung nimmt aber wohl noch etwas Zeit in Anspruch. Das Landeslabor dankt für das Verständnis.

Formular: Untersuchung allgemein

Jagdbehörde des Kreises Segeberg


**Info 12. November 2024: **

Mit Mail vom heutigen Tage hat mir das hiesige Veterinäramt mitgeteilt, dass das Tierseuchenreferat des Landwirtschaftsministeriums mitgeteilt hat, dass nunmehr aus 6 Landkreisen in Schleswig-Holstein Proben von Damhirschen zur Untersuchung in das Landeslabor eingesandt worden sind. Gleichzeitig wurde darum gebeten, dass keine weiteren Proben eingesandt werden, da nun zunächst die Untersuchungsergebnisse der eingesandten Proben abgewartet werden sollen. Demnach werden auch im Rahmen der Fleischuntersuchung keine Proben von Damhirschen mit den entsprechenden Veränderungen entnommen und zur Untersuchung eingesandt.

Jagdbehörde des Kreises Segeberg


Info 8. November 2024:

Nach weiteren vermehrten Rückfragen in Bezug auf das Papillomavirus übersende ich Ihnen weitere Informationen.

Beprobung und Untersuchung

Das Landeslabor hat darum gebeten, dass eine Abstimmung mit dem Labor erfolgt, bevor Proben eingesandt werden. Das bedeutet, dass die Jäger bitte Kontakt mit dem Veterinäramt aufnehmen, wenn entsprechende Damhirsche erlegt worden sind. Das Veterinäramt stimmt dann mit dem Landeslabor ab, ob Proben eingesandt werden sollen oder nicht und gibt dem Jäger eine Rückmeldung. Im Fall, dass die Proben eingesandt werden können, sind diese im Veterinäramt in der Rosenstr. 28a in Bad Segeberg mit einem ausgefüllten Untersuchungsauftrag (Anlage) abzugeben. Verpackung der Proben erfolgt durch den Jäger. Die Nummer der Wildmarke, mit der das Stückgekennzeichnet ist, muss mit angegeben werden.

Inverkehrbringen als Lebensmittel

Wenn Damhirsche erlegt worden sind, die solche Veränderungen an der Brunftrute aufweisen und diese Damhirsche als Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden sollen, muss das Stück zur amtlichen Fleischuntersuchung angemeldet werden. Die Anmeldung zur amtlichen Fleischuntersuchung kann unter der Telefonnummer 04551/9518353 oder 04551/9518354 zu den üblichen Bürozeiten erfolgen.

Die amtliche Fleischuntersuchung von freilebenden Wildwiederkäuern kostet aktuell 18,16€.

Entsorgung über Firma Rendac

Wenn Damhirsche entsorgt werden sollen, informiert der Jäger die Firma Rendac. Diese teilt dann auch mit wie hoch die Entsorgungskosten sind. Die Firma Rendac ist unter der folgenden Telefonnummer erreichbar: 0800-7793333.

Ich begrüße die hohe Aufmerksamkeit der Kreisjägerschaft gegenüber solchen Veränderungen, die bei den Damhirschen am vergangenen Wochenende festgestellt worden sind sehr. Bisher ist kein Nachweis eines Papillomavirus bei Damhirschen erfolgt. Die Untersuchungen der eingesandten Proben dauern leider noch an.

Veterinärbehörde und Jagdbehörde des Kreises Segeberg

Merkblatt zum Papillomavirus bei Damhirschen

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