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Jagdausbildung 1. April 2024
Erfolgreicher 50. Jagdkurs in Schönmoor

„Achteinhalb Monate, es war der Wahnsinn!“ So beschreibt Ann-Katrin Meis aus Negenharrie bei Neumünster die Zeit, bis sie sowie 28 weitere Frauen und Männer die Prüfung zur Jägerin und Jäger erfolgreich geschafft hatten. Bei Monika Schroedter und ihrem Team vom Jagdkurs Segeberg auf dem Tannenhof Schönmoor bei Rickling hatten die neuen Jungjäger sich seit September 2023 auf die umfangreichen praktischen und theoretischen Prüfungen vorbereitet.

Warum sie Jäger geworden sind? Christoph Lorenzen aus Winsen bei Kaltenkirchen, der als bester Mann die Jägerprüfung geschafft hat: „Ich bin ein Naturbursche und hatte schon immer ein Faible für Pflanzen und Tiere." Andrea Hennemann aus Sievershütten hatte sich erst vier Tage vor dem Beginn des 50. Jagdkurses Segeberg bei Familie Schroedter gemeldet. „Ich bin dann zum ersten Abend gegangen und habe gedacht, hier bleibe ich und mache die Ausbildung“, so Hennemann. Andrea Hennemann hat als beste Frau die Abschlussprüfung zur Jägerin hinter sich gebracht. Beide, Christoph Lorenzen und Andrea Hennemann, wurden für ihre Leistungen von Kreisjägermeister Klaus Rathje und der Leiterin den Jagdkurses Segeberg, Monika Schroedter, ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurden Nicole Arnold aus Itzstedt und Max Metzelthin aus Bornhöved, die die besten Schießergebnisse der Gruppe vorlegten.

Für Familie Schroedter aus Schönmoor bei Rickling war es der 50. Kursus zur Jägerausbildung. Klaus Schroedter hatte die private Jagdschule gegründet, seine Frau Monika Schroedter stieg später mit ein und hat nach dem Tod des Gründers die volle Verantwortung übernommen. Ihr zur Seite steht ein über Jahre erfahrenes Team an Ausbildern, zu dem immer auch neue Experten für einzelne Bereiche stoßen.

Im September 2024 startet der nächste Kursus bei Monika Schroedter und ihren Ausbildern auf dem Tannenhof in Schönmoor. Die Nachfrage nach der Jägerausbildung scheint ungebrochen. Auch wenn es mit den Jagdmöglichkeiten für die erfolgreich geprüften Jungjäger allzu oft nicht gut aussieht: Die beiden Besten der Prüfung 2024 etwa haben zwar eine Einladung zu einer Jagd im Landesforst im Herbst, bis dahin aber keine Möglichkeit, die Jagd in einem Revier auszuüben.

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