Ein ganz besonderes Erlebnis hatte Thomas Tensfeldt, seit diesem Jagdjahr Mitpächter im Revier Gönnebek. Der Jäger konnte einen offensichtlich kranken Rothirsch von seinem Leiden erlösen. Das sei sein "Lebenshirsch im eigenen Revier", wie Thomas Tensfeldt berichtet. "Durch die Angrenzung an den Segeberger Forst haben wir immer wieder Rotwild im Revier, insbesondere vor und nach der Brunftzeit", erzählt der Jäger. In diesem Jahr erhielt er am 6. Oktober von einem Landwirt die Mitteilung, dass er einen kranken Hirsch in seinem Maisschlag gesehen habe. Mithilfe einer Drohne konnte Thomas Tensfeldt das Stück bestätigen und erkennen, dass es stark geforkelt war. Wenige Tage später konnte der Waidmann den Hirsch erlösen. Die Freude war groß, denn die Forkelverletzung sowie ein deutlich geschwollenes Gelenk am linken Hinterlauf bestätigten sich nach dem Erlegen. Das Stück war elf Jahre alt, ein ungerader 16-Ender. Autorin Nicole Scholmann, Foto privat