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aus den Revieren 1. März 2025
Pflanztag im Revier Kayhude

Anfang März fand in Kayhude eine besondere Aktion statt. Die Jägerschaft Kayhude und einige fleißige Helfer versammelten sich, um rund 400 Bäume und Sträucher zu pflanzen – darunter Sanddorn, Brombeeren, Schlehen und Apfelbäume – allesamt wertvolle Äsung für das Wild.

Die Niederwildhege ist ein zentrales Thema in der Jagd und wird von vielen Revieren zunehmend ernst genommen. Andreas Gamerdinger, Pächter des Reviers, hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Wildäcker angelegt, um dem Wild Schutz und Äsung zu bieten. Durch den Rückgang von Zwischenfrucht und die sich intensivierende Landwirtschaft bleibt dem Wild viel weniger sicherer Rückzugsraum. Besonders heimische Arten wie Fasan, Kiebitz und Rebhuhn finden oftmals keine guten Revierbedingungen vor. Ohne ausreichende Deckung sind sie ihren natürlichen Feinden schutzlos ausgeliefert – was große Bestandsrückgänge zur Folge hat.

Erst im vergangenen Jahr wurden auf zwei Wildäckern im Revier kleine natürliche Teiche angelegt. In den kommenden Jahren sollen die neu gepflanzten Weiden und Gräser dort eine dichte, strukturreiche Begrenzung schaffen und wertvollen Lebensraum bieten. Dieser Wildacker wird nicht der letzte sein, der in Kayhude in voller Pracht erblüht. Da ist Familie Gamerdinger sich sicher. Autorin: Ireen Hermes (März 2025)

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