ASP-Kadaversuchhundegespanne
Zur Unterstützung der ASP-Prävention stehen in Schleswig-Holstein speziell ausgebildete Kadaversuchhundegespanne zur Verfügung. Die Hunde sind darauf trainiert, verendete Wildschweine und andere Tierkadaver zuverlässig aufzuspüren und ihren Fund durch ein erlerntes Anzeigeverhalten anzuzeigen.
Hintergrund
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) stellt eine erhebliche Gefahr für Wild- und Hausschweinbestände dar. Das frühzeitige Auffinden und Bergen verendeter Wildschweine ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Besonders in dicht bewachsenen oder schwer zugänglichen Gebieten leisten Kadaversuchhunde dabei wertvolle Unterstützung.
Durch ihre ausgezeichnete Nasenleistung können die Hunde Kadaver auch über größere Distanzen und unter schwierigen Bedingungen zuverlässig finden. Damit tragen sie wesentlich zur Seuchenbekämpfung und zum Schutz der heimischen Wildbestände bei.
Ausgebildete Gespanne
Stefanie Hausser mit Fox Terrier Mercury Fox Luzi
Jürgen Fischer mit Labrador Retriever
Dirk Gerstenkorn mit Labrador Retriever (Hündin)
Alle Gespanne haben eine spezielle Ausbildung zum ASP-Kadaversuchhund absolviert und werden regelmäßig trainiert, um ihre Einsatzfähigkeit dauerhaft sicherzustellen.
Aufgaben der Kadaversuchhunde
Suche nach verendeten Wildschweinen und anderen Tierkadavern
Unterstützung bei der ASP-Früherkennung
Absuchen von Waldflächen, Schilfgebieten und schwer zugänglichem Gelände
Anzeige von Funden durch ein definiertes Verhalten ohne direkten Kontakt zum Kadaver
Informationsmaterial
Weiterführende Informationen stehen in folgenden Unterlagen zur Verfügung:
Kursinformation ASP-Kadaversuchhunde
Programmflyer
Jahresbericht 2023
Die ASP-Kadaversuchhundegespanne leisten einen wichtigen Beitrag zum Tierseuchenmanagement und unterstützen Behörden, Jagdausübungsberechtigte sowie die Jägerschaft bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Ihre Arbeit ist ein wesentlicher Baustein für eine wirksame Seuchenprävention und den Schutz unserer Wildtierbestände.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Kreishundeobfrau Heidi Fitzner.