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Jagdhornblasen

Jagdhornbläser

 

Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Segeberg

 

Das Jagdhornblasen ist Bestandteil des jagdlichen Brauchtums. Innerhalb der Kreisjägerschaft Segeberg sind zurzeit zehn Jagdhornbläsergruppen organisiert. Davon ist ein Bläsercorps ein reines Es-Parforcehorn-Corps, und neun Corps sind sogenannte gemischte Gruppen, hier kommen Fürst-Pless-Hörner und B-Parforcehörner gemeinsam zum Einsatz. Gespielt werden klassische Jagdsignale. Aber auch Märsche, Fanfaren und andere Musikstücke gehören zum Repertoire. Hörnerklang erlebt man in erster Linie auf Jagden. Aber auch zu Hubertusmessen, Geburtstagen, Hochzeiten, Versammlungen, Beerdigungen und anderen Veranstaltungen mit jagdlichem Bezug, ist ihr Einsatz gefragt. Jagdhornbläser sind meist Laien-Musiker, die Freude am musizieren und Spaß an der Kameradschaft haben.

 

 

Hubertus Bad Bramstedt

Ansprechpartner: Roland Gripp, Tel. 04324-334

 

Diana Kisdorf

Ansprechpartner: Ralf Pinckert, Tel. 04191-3677

 

Hubertus Hartenholm

Ansprechpartner: Meinert Schweim, Tel. 04195-316

 

Hubertus Holstein

Ansprechpartner: Dirk Stordel, Tel. 01514-3200203

Hubertus Holstein

 

Hubertus Kaltenkirchen

Ansprechpartner: Stefan Schäfer, Tel. 0151-16356530

 

Bläsergemeinschaft Leezen-Nahe

Ansprechpartner: Kathi Teegen, Tel. 04552-721 oder 0171-9210953

 

Hubertus Seedorf

Ansprechpartner: Katja Broers, Tel. 04555-1212

 

Hubertus Segeberg

Ansprechpartner: Christiane Stock, Tel. 04551-92376 oder 0172-4208808

 

Hubertus Wardersee

Ansprechpartner: Birgit Voß, Tel. 04550-1000

 

Parforcehorncorps Norderstedt e.V.

Ansprechpartner: Hans Löffka, Tel. 04191-2586 oder 0171-3181334

 

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 Kreisbläserfest 2024 

 

 

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 Leezen 

 

Trauer um Hans-Friedrich Boß

Die Jagdhornbläsergemeinschaft Leezen-Nahe hat sich von ihrem langjährigen musikalischen Ausbilder verabschiedet. Hans Boß verstarb im 87. Lebensjahr. Der Preetzer übernahm vor 25 Jahren die musikalische Leitung der Bläsergruppe. Durch seine Förderung hat er uns auf ein gutes musikalisches Niveau gebracht. Er verstand es, seine Leidenschaft und seinen Ehrgeiz für gute Jagdmusik auch zu unserem Ziel zu machen. Dank seiner Ausbildung konnten wir auf Bläserwettbewerben viele gute Erfolge erzielen. Ob zu öffentlichen Auftritten oder zu privaten Ständchen, Hans hat uns stets begleitet und unterstützt. Über die Jahre ist eine tiefe persönliche Verbundenheit zu unserer Bläsergruppe entstanden. Für sein unermüdliches Engagement und seine jahrelange Treue sind wir ihm sehr dankbar. Autorin: Kathi Teegen

 

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Kreisbläserfest 2023

 

Kreisbläserfest kam gut an

Es wurde mal wieder Zeit, ein gemeinsames Bläserfest aller Jagdhornbläser des Kreises Segeberg zu feiern. In Schackendorf versammelten sich über 100 Jagdhornbläser auf dem  Dorfplatz zu einem gemeinsamen Konzert. Ausgerichtet wurde das Kreisbläserfest, zu dem auch Gruppen aus den Nachbarkreisen gekommen waren, vom Bläsercorps Hubertus Segeberg, das in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert.

Kreisbläserobfrau Christiane Stock konnte unter den über 300 Gästen auch viele Ehrengäste begrüßen. Musikalisch hatte Christiane Stock auf ein neues Konzept gesetzt, das bei den Bläsern auf sehr viel Zustimmung traf: Neben den Darbietungen einzelner Bläsergruppen war der Schwerpunkt des Festes ein gemeinsames Blasen unter der bewährten Leitung von Meinhard Schweim. Ob er eine simulierte Treibjagd musikalisch vor den Ohren der Gäste erscheinen ließ oder bekannte Märsche und Fanfaren intonieren ließ – diese Änderung des Konzeptes kam bei allen bestens an. Autor: Klaus J. Harm / Foto Kurt-S. Becker

 

 

Kreisbläserfest 2023 in Schackendorf

Das Kreisbläserfest am 14. Juli ab 19 Uhr in Schackendorf soll in ganz neuer Ausrichtung stattfinden. Das stellten Oliver Jürgens, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Segeberg, und seine Bläserobfrau Christiane Stock vor kurzem vor. Waren es früher eher interne Treffen der Jagdhornbläser, soll es jetzt ein kreisweites Meeting von „Jägern, Bläsern und Jagdhunden“ werden, wie Christiane Stock erläuterte. Einige Bläsergruppen werden neu eingeübte Stücke vorstellen, der Schwerpunkt wird aber im gemeinsamen Blasen bekannter Märsche und Signale liegen. Für die Verpflegung zwischendurch konnte die Freiwillige Feuerwehr Schackendorf gewonnen werden. Autor Klaus-J. Harm

 

 

 

Bläser

 

Bläser setzen auf das neue Jahr

Anfang Februar traf sich zum ersten Mal nach zwei Jahren das Jagdhornbläsercorps Hubertus der Kreisjägerschaft. Etwas enttäuscht zeigte sich Bläserobfrau Christiane Stock von der Resonanz auf die Einladung. Zwar hatte sie gebeten, wegen der noch herrschenden Corona-Beschränkungen pro Bläsergruppe nur ein Mitglied zu entsenden, aber doch gehofft, dass mehr gekommen wären.

Seit März 2020 waren in allen Gruppen die Termine ausgefallen, nur zeitweise konnte geübt werden und an Auftritte war gar nicht zu denken gewesen. „Wenn wir mal auf einer Beerdigung das letzte Halali blasen durften, war es schon ein Highlight“, beschrieb Christiane Stock sarkastisch die Lage. 219 aktive Bläser verzeichnet das Corps zurzeit, aber nur etwa die Hälfte hatte in Kleingruppen im Freien oder Industriehallen weiter geübt, wenn es denn rechtlich möglich war. So wurde dann der Trainingsstand von den Hornmeistern durchweg als schlecht bis mäßig benotet. Daher wird auch keine Gruppe an dem Bläserwettbewerb auf Gut Görtz am 12. Juni teilnehmen.

Mit einem Ausblick auf 2022 endete die Versammlung. Wettblasen oder ähnliches will man nicht ausrichten, aber ein Kreisbläsertreffen im Sommer soll geplant werden. Da könnte man einen Kanon von etwa einem Dutzend Märschen und Signalen zusammenstellen, die dann von allen

gemeinsam geblasen werden. Vor allem freut man sich aber auf das absehbare Ende der Beschränkungen und einen hoffentlich regelmäßigen Übungsbetrieb. „Das wird aber nicht leicht“, meinte ein Corpsleiter, „viele haben herausgefunden, dass es auf dem Sofa gemütlicher ist, als zwei Stunden zu üben.“ Autor: Klaus J. Harm

 

 

 

Hubertus

Neuer Vorsitzender bei Hubertus Kaltenkirchen

Generationswechsel bei Hubertus Kaltenkirchen: Die Mitglieder der Jagdhorngruppe wählten auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorsitzenden. 40 Jahre ist Rudi Paululat Jäger und solange auch Mitglied der Gruppe Hubertus Kaltenkirchen. 21 Jahre war er als Vorsitzender für die Repräsentation der Gruppe in der Öffentlichkeit und für den Zusammenhalt zuständig. Nun folgt Stefan Schäfer als Vorsitzender der Gruppe.

Als ehemaliger Diakon liegt Rudi Paululat die Mitmenschlichkeit und Verantwortung für die Menschen in seinem Umfeld quasi im Blut. Seine fürsorgliche Art zollte ihm die Gruppe mit entsprechendem Respekt und er hinterlässt seinem Nachfolger entsprechend große Fußstapfen. Jetzt, in seinem 86. Lebensjahr, gibt er die Verantwortung aber in jüngere Hände, um sich mehr um seine Familie zu kümmern. Die verbleibende Zeit wird er weiter an den Übungsabenden und Auftritten mit den Jagdhornbläsern, dem Lionsclub Kaltenkirchen und nicht zuletzt auf der Jagd verbringen. Für sein Wirken als Vorsitzender der Gruppe Hubertus Kaltenkirchen war er kürzlich mit der silbernen Verdienstnadel des DJV geehrt worden. Auch das Amt des Hegeringobmannes für das Jagdhornblasen möchte Rudi Paululat gern an seinen Nachfolger vererben. Darüber muss aber die Mitgliederversammlung des Hegerings IX am 10. März entscheiden.

Im Jahre 2014 stieß der heute 56-jährige Stefan Schäfer mit seinen Kindern Nicole und Daniel zur Gruppe. Stefan Schäfer stammt aus der Rhön und hat schon in jungen Jahren als Bläser in einer Musikkapelle auf den Tanzböden für Stimmung gesorgt. Stefan Schäfer ist Maschinenbauingenieur. Beruflich verschlug es ihn und seine Familie in den Norden mit Wohnort Kaltenkirchen, wo er im Kreise netter Nachbarn und als Bläser bei Hubertus Kaltenkirchen eine neue Heimat fand. Notenfest und stimmgewaltig führte er sich ein und fand über die Gruppe auch schnell seine jagdliche Heimat in einem Segeberger Revier. Seine Kinder haben das musikalische Talent offensichtlich geerbt, denn beide wurden im Jahre 2016 Landesmeister und Vizemeister beim Landesbläserwettbewerb im Einzelblasen und sind heute stützende Mitglieder der Gruppe.

Schäfer wurde einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden von Hubertus Kaltenkirchen gewählt. Die Wahl von Rudi Paululat zum Ehrenvorsitzenden war ein Selbstgänger.

So präsentiert sich Hubertus Kaltenkirchen mit seinen 25 aktiven Mitgliedern nun unter neuer Führung, dabei weiter unter bewährter musikalischer Leitung von Benjamin Liebe und bietet jeden Montag ab 18 Uhr Anfängern im Dorfhaus in Oersdorf an, das Jagdhornblasen in Gemeinschaft zu erlernen.

Autor: Volker Schmidt, Hubertus Kaltenkirchen (Nov 2021)

 

 

 

Hubertusmesse

Nach 25 Jahren hat der Hegering Kaltenkirchen unter Leitung von Hans-Jürgen Gätjens  wieder eine gut besuchte Hubertusmesse veranstaltet. Geblasen wurde die Messe vom Parforcehorncorps Norderstedt unter Leitung von H. Löffka. An diesem Tag schwieg die Orgel in der Kirche; es erklangen nur die Hörner der Bläser. Geschmückt war die Kirche u.a. mit einer Hirschtrophäe, die in Anlehnung an die Legende des Heiligen Hubertus ein helles Kreuz zwischen den Geweihstangen trug.

Als einst Hubert an einem Karfreitag mit seinem lauten Tross zur Jagd zog, warnte ihn seine

Gattin und flehte ihn dringend an, den ernsten Todestag des Herrn nicht zu entweihen. Er

schien von der liebevollen Warnung seiner frommen Gattin gerührt, dennoch siegte die

Jagdlust. Mit seinem zahlreichen Gefolge sprengte er durch Wald und Busch, durch Wiesen

und Gründe und verfolgte einen prächtigen Hirschen. Als er demselben nahe kam und schon

den Bolzen nach dem Tiere abdrücken wollte, bleibt dasselbe plötzlich stehen, wendet sich

nach dem Jäger, und mitten in seinem Geweih erscheint ein strahlendes Kreuz. Eine klagende

Stimme ertönt: 'Hubertus, ich erlöste dich und dennoch verfolgst du mich!'

Hubert erbebte, warf sein Geschoß von sich und flehte innig zu Gott um Erbarmen. Darauf

baute er sich eine Hütte aus Baumzweigen und Schilf und führte, von der Welt geschieden, in

stiller Waldeinsamkeit ein bußfertiges, abgetötetes Leben."

(Großes Hausbuch der Heiligen. Berichte und Legenden. Hrg. von Diethard H. Klein, S. 551f.)

 

Die Predigt, in der die Legende des Heiligen Hubertus eingebettet war und ein Bezug zur

heutigen Jagd hergestellt wurde, hielt Pastor Dr. Tilmann Fuß. Das traditionelle Lesen des Psalms

104 (Ein Loblied auf den Schöpfer!) wurde vom Hegeringleiter vollzogen.