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Jagdhornblasen

Jagdhornbläser

 

Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Segeberg

 

Das Jagdhornblasen ist Bestandteil des jagdlichen Brauchtums. Innerhalb der Kreisjägerschaft Segeberg sind zurzeit acht Jagdhornbläsergruppen organisiert. Alle Bläsercorps sind sogenannte gemischte Gruppen, hier kommen Fürst-Pless-Hörner und B-Parfocehörner gemeinsam zum Einsatz. Gespielt werden klassische Jagdsignale. Aber auch Märsche, Fanfaren und andere Musikstücke gehören zum Repertoire. Hörnerklang erlebt man in erster Linie auf Jagden. Aber auch zu Hubertusmessen, Geburtstagen, Hochzeiten, Versammlungen, Beerdigungen und anderen Veranstaltungen mit jagdlichem Bezug, ist ihr Einsatz gefragt. Jagdhornbläser sind meist Laien-Musiker, die Freude am musizieren und Spaß an der Kameradschaft haben.

 

 

Hubertus Bad Bramstedt

Kontakt: Roland Gripp, Tel. 04324-334

 

Diana Kisdorf

Kontakt: Tessa Maschmann, Tel. 01520-9059732

 

Hubertus Hartenholm

Kontakt: Meinert Schweim, Tel. 04195-316

 

Hubertus Holstein

Kontakt: Dirk Stordel, Tel. 0162-9086051

 

Hubertus Holstein

 

Hubertus Kaltenkirchen

Kontakt: Stefan Schäfer, Tel. 0151-16356530

 

Jagdhornbläser Leezen-Nahe

Kontakt: Kathi Teegen, Tel. 04552-721 oder 0171-9210953

 

Hubertus Segeberg

Kontakt: Christiane Stock, Tel. 04551-92376 oder 0172-4208808

 

Hubertus Wardersee

Kontakt: Claudia Thissen, Tel. 04553-1345 

 

 

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 Bläser 

 

Kaltenkirchener Jagdhornbläser erstmals beim Bundeswettbewerb
 

Am 14. und 15. Juni 2025 hatte der Deutsche Jagdverband zum Bundeswettbewerb 2025 unter dem Motto "Jagdhornblasen – gelebtes Brauchtum" eingeladen. Austragungsort war der Hofgarten des Barockschlosses Fasanerie in Eichenzell bei Fulda. 

Beim Bundeswettbewerb zeigten die Bläser, dass mit dem Jagdhorn weitaus mehr als nur die Signale bei der Jagd entlockt werden können.

Unter der Leitung der Bundesbläserobmanns Jürgen Keller wurden drei Wertungsklassen angeboten. Dies waren die Klassen A (Fürst-Pless Hörner), Es (Parforcehörner) und G (gemischte Gruppen). Etwa 1.000 Bläser aus 58 Gruppen waren aus ganz Deutschland angereist, um sich den Wertungsrichtern zu zeigen. 

Jedes Bundesland hatte einen Vorentscheid und die Besten wurden hergeschickt, erklärte der Bundesbläserobmann. Die Bläser vom Jagdhornbläserkorps Hubertus Kaltenkirchen hatten sich seit Anfang dieses Jahres unter der Leitung ihres Dirigenten Benjamin Liebe intensiv vorbereitet. Mindestens zwei wöchentliche Proben forderten den Mitgliedern viel Freizeit ab, die letzten zwei Wochen der Vorbereitung hat man sich sogar täglich zum gemeinsamen Üben zusammengetan. Erst eine Woche vor der Veranstaltung wurde den Teilnehmern bekannt gegeben, welche Signale und welches Selbstwahlstück zum Vortrag zu bringen sind. 

Für die Kaltenkirchener Bläser in der Wertungsklasse „G“ (Gemischte Pless- und B-Parforcehorn-Gruppen ohne Ventile) bedeutete dies, dass die Signale Begrüßung, Wisent tot, Hirsch tot und Wagenruf zur Wertung vorgetragen werden mussten. Als Selbstwahlstück wurde die Holstein Fanfare gewählt, welche in Uraufführung vorgetragen wurde. Komponist ist der musikalische Leiter der Gruppe Benjamin Liebe aus Kaltenkirchen.

Bewertet wurde in den drei Kriterien Gesamteindruck, Tonreinheit sowie notengerechter Vortrag. Jeder Richter hat für jedes Kriterium Punkte notiert welche schlussendlich je Richter und Vortragsstück addiert wurden. 

Die Kulisse vor dem Schloss Fasanerie war sehr beeindruckend und die Klänge der Jagdhörner schallten weit ins Rhöner Land. Das weitläufige Gelände war erfüllt mit Bläsern, die letzte Übungen trainierten, von vielen verschiedenen in jagdlicher Tradition gehaltenen Bekleidungen der Bläsergruppen und auch Einzelpersonen, Händler für Zubehör für die jagdliche Musik und mitgeführten Jagdhunden. 

Ein besonderer Höhepunkt: das Abschlussblasen vor der Siegerehrung. Unter Leitung von Bundesbläserobmann Jürgen Keller bliesen die Gruppen gemeinsam einige Jagdsignale, die bei den Besuchern für Gänsehaut sorgten. 

In der Klasse Es gewann die Gruppe aus Mildetal-Gardelegen aus (Sachsen-Anhalt). Die Jagdhornbläsergruppen des KJV Groß-Gerau (Hessen) und Das Große Freie (Niedersachsen) folgten auf den Plätzen zwei und drei. In der Klasse A setzte sich die Bläsergruppe des KJV Gelnhausen (Hessen) an die Spitze. Den zweiten Platz belegte die Gruppe des Hegerings Kronsberg (Niedersachsen), gefolgt von Hubertus Gießen (Hessen).

In der Klasse G wurde Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) Bundessieger vor dem Bläserkorps der Kreisjägerschaft Krefeld (N ordrhein-Westfalen). Den dritten Platz belegte die Jagdhornbläsergruppe des KJV Groß-Gera. Die Bläser aus Kaltenkirchen erreichten Platz 19 von 22, was genau der persönlichen Einschätzung der Gruppenmitglieder vor dem Wettbewerb entsprach. Es war die erste Teilnahme an einer solch hochkarätigen Veranstaltung und die Monate der Vorbereitung und die gemeinsame Reise ins Fuldaer Land haben der Kameradschaft im Verein sehr gute Impulse gegeben. Die vorher gesteckten Zielmarken, nicht letzter zu werden und genügend Punkte zur Erlangung der Leistungsspange des Deutschen Jagdverbandes zu erreichen wurden gut erreicht.
Der Vorsitzende Stefan Schäfer kann seinen Stolz auf die Gruppe nicht verbergen, dass man es durch Fleiß und Disziplin der vergangenen Jahre so weit bis auf Bundesebene gebracht hat. Das Jagdhornbläserkorps Hubertus Kaltenkirchen besteht seit 1975 und demnächst wird  ein Jubiläumsfest gefeiert. Zurzeit musizieren 24 Bläser regelmäßig und ein Dutzend Nachwuchsbläser befinden sich in Ausbildung. 

 

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 Leezen 

 

Trauer um Hans-Friedrich Boß

Die Jagdhornbläsergemeinschaft Leezen-Nahe hat sich von ihrem langjährigen musikalischen Ausbilder verabschiedet. Hans Boß verstarb im 87. Lebensjahr. Der Preetzer übernahm vor 25 Jahren die musikalische Leitung der Bläsergruppe. Durch seine Förderung hat er uns auf ein gutes musikalisches Niveau gebracht. Er verstand es, seine Leidenschaft und seinen Ehrgeiz für gute Jagdmusik auch zu unserem Ziel zu machen. Dank seiner Ausbildung konnten wir auf Bläserwettbewerben viele gute Erfolge erzielen. Ob zu öffentlichen Auftritten oder zu privaten Ständchen, Hans hat uns stets begleitet und unterstützt. Über die Jahre ist eine tiefe persönliche Verbundenheit zu unserer Bläsergruppe entstanden. Für sein unermüdliches Engagement und seine jahrelange Treue sind wir ihm sehr dankbar. Autorin: Kathi Teegen

 

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Kreisbläserfest 2023

 

Kreisbläserfest kam gut an

Es wurde mal wieder Zeit, ein gemeinsames Bläserfest aller Jagdhornbläser des Kreises Segeberg zu feiern. In Schackendorf versammelten sich über 100 Jagdhornbläser auf dem  Dorfplatz zu einem gemeinsamen Konzert. Ausgerichtet wurde das Kreisbläserfest, zu dem auch Gruppen aus den Nachbarkreisen gekommen waren, vom Bläsercorps Hubertus Segeberg, das in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert.

Kreisbläserobfrau Christiane Stock konnte unter den über 300 Gästen auch viele Ehrengäste begrüßen. Musikalisch hatte Christiane Stock auf ein neues Konzept gesetzt, das bei den Bläsern auf sehr viel Zustimmung traf: Neben den Darbietungen einzelner Bläsergruppen war der Schwerpunkt des Festes ein gemeinsames Blasen unter der bewährten Leitung von Meinhard Schweim. Ob er eine simulierte Treibjagd musikalisch vor den Ohren der Gäste erscheinen ließ oder bekannte Märsche und Fanfaren intonieren ließ – diese Änderung des Konzeptes kam bei allen bestens an. Autor: Klaus J. Harm / Foto Kurt-S. Becker

 

 

Kreisbläserfest 2023 in Schackendorf

Das Kreisbläserfest am 14. Juli ab 19 Uhr in Schackendorf soll in ganz neuer Ausrichtung stattfinden. Das stellten Oliver Jürgens, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Segeberg, und seine Bläserobfrau Christiane Stock vor kurzem vor. Waren es früher eher interne Treffen der Jagdhornbläser, soll es jetzt ein kreisweites Meeting von „Jägern, Bläsern und Jagdhunden“ werden, wie Christiane Stock erläuterte. Einige Bläsergruppen werden neu eingeübte Stücke vorstellen, der Schwerpunkt wird aber im gemeinsamen Blasen bekannter Märsche und Signale liegen. Für die Verpflegung zwischendurch konnte die Freiwillige Feuerwehr Schackendorf gewonnen werden. Autor Klaus-J. Harm

 

 

 

Bläser

 

Bläser setzen auf das neue Jahr

Anfang Februar traf sich zum ersten Mal nach zwei Jahren das Jagdhornbläsercorps Hubertus der Kreisjägerschaft. Etwas enttäuscht zeigte sich Bläserobfrau Christiane Stock von der Resonanz auf die Einladung. Zwar hatte sie gebeten, wegen der noch herrschenden Corona-Beschränkungen pro Bläsergruppe nur ein Mitglied zu entsenden, aber doch gehofft, dass mehr gekommen wären.

Seit März 2020 waren in allen Gruppen die Termine ausgefallen, nur zeitweise konnte geübt werden und an Auftritte war gar nicht zu denken gewesen. „Wenn wir mal auf einer Beerdigung das letzte Halali blasen durften, war es schon ein Highlight“, beschrieb Christiane Stock sarkastisch die Lage. 219 aktive Bläser verzeichnet das Corps zurzeit, aber nur etwa die Hälfte hatte in Kleingruppen im Freien oder Industriehallen weiter geübt, wenn es denn rechtlich möglich war. So wurde dann der Trainingsstand von den Hornmeistern durchweg als schlecht bis mäßig benotet. Daher wird auch keine Gruppe an dem Bläserwettbewerb auf Gut Görtz am 12. Juni teilnehmen.

Mit einem Ausblick auf 2022 endete die Versammlung. Wettblasen oder ähnliches will man nicht ausrichten, aber ein Kreisbläsertreffen im Sommer soll geplant werden. Da könnte man einen Kanon von etwa einem Dutzend Märschen und Signalen zusammenstellen, die dann von allen

gemeinsam geblasen werden. Vor allem freut man sich aber auf das absehbare Ende der Beschränkungen und einen hoffentlich regelmäßigen Übungsbetrieb. „Das wird aber nicht leicht“, meinte ein Corpsleiter, „viele haben herausgefunden, dass es auf dem Sofa gemütlicher ist, als zwei Stunden zu üben.“ Autor: Klaus J. Harm

 

 

 

Hubertus

Neuer Vorsitzender bei Hubertus Kaltenkirchen

Generationswechsel bei Hubertus Kaltenkirchen: Die Mitglieder der Jagdhorngruppe wählten auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorsitzenden. 40 Jahre ist Rudi Paululat Jäger und solange auch Mitglied der Gruppe Hubertus Kaltenkirchen. 21 Jahre war er als Vorsitzender für die Repräsentation der Gruppe in der Öffentlichkeit und für den Zusammenhalt zuständig. Nun folgt Stefan Schäfer als Vorsitzender der Gruppe.

Als ehemaliger Diakon liegt Rudi Paululat die Mitmenschlichkeit und Verantwortung für die Menschen in seinem Umfeld quasi im Blut. Seine fürsorgliche Art zollte ihm die Gruppe mit entsprechendem Respekt und er hinterlässt seinem Nachfolger entsprechend große Fußstapfen. Jetzt, in seinem 86. Lebensjahr, gibt er die Verantwortung aber in jüngere Hände, um sich mehr um seine Familie zu kümmern. Die verbleibende Zeit wird er weiter an den Übungsabenden und Auftritten mit den Jagdhornbläsern, dem Lionsclub Kaltenkirchen und nicht zuletzt auf der Jagd verbringen. Für sein Wirken als Vorsitzender der Gruppe Hubertus Kaltenkirchen war er kürzlich mit der silbernen Verdienstnadel des DJV geehrt worden. Auch das Amt des Hegeringobmannes für das Jagdhornblasen möchte Rudi Paululat gern an seinen Nachfolger vererben. Darüber muss aber die Mitgliederversammlung des Hegerings IX am 10. März entscheiden.

Im Jahre 2014 stieß der heute 56-jährige Stefan Schäfer mit seinen Kindern Nicole und Daniel zur Gruppe. Stefan Schäfer stammt aus der Rhön und hat schon in jungen Jahren als Bläser in einer Musikkapelle auf den Tanzböden für Stimmung gesorgt. Stefan Schäfer ist Maschinenbauingenieur. Beruflich verschlug es ihn und seine Familie in den Norden mit Wohnort Kaltenkirchen, wo er im Kreise netter Nachbarn und als Bläser bei Hubertus Kaltenkirchen eine neue Heimat fand. Notenfest und stimmgewaltig führte er sich ein und fand über die Gruppe auch schnell seine jagdliche Heimat in einem Segeberger Revier. Seine Kinder haben das musikalische Talent offensichtlich geerbt, denn beide wurden im Jahre 2016 Landesmeister und Vizemeister beim Landesbläserwettbewerb im Einzelblasen und sind heute stützende Mitglieder der Gruppe.

Schäfer wurde einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden von Hubertus Kaltenkirchen gewählt. Die Wahl von Rudi Paululat zum Ehrenvorsitzenden war ein Selbstgänger.

So präsentiert sich Hubertus Kaltenkirchen mit seinen 25 aktiven Mitgliedern nun unter neuer Führung, dabei weiter unter bewährter musikalischer Leitung von Benjamin Liebe und bietet jeden Montag ab 18 Uhr Anfängern im Dorfhaus in Oersdorf an, das Jagdhornblasen in Gemeinschaft zu erlernen.

Autor: Volker Schmidt, Hubertus Kaltenkirchen (Nov 2021)

 

 

 

Hubertusmesse

Nach 25 Jahren hat der Hegering Kaltenkirchen unter Leitung von Hans-Jürgen Gätjens  wieder eine gut besuchte Hubertusmesse veranstaltet. Geblasen wurde die Messe vom Parforcehorncorps Norderstedt unter Leitung von H. Löffka. An diesem Tag schwieg die Orgel in der Kirche; es erklangen nur die Hörner der Bläser. Geschmückt war die Kirche u.a. mit einer Hirschtrophäe, die in Anlehnung an die Legende des Heiligen Hubertus ein helles Kreuz zwischen den Geweihstangen trug.

Als einst Hubert an einem Karfreitag mit seinem lauten Tross zur Jagd zog, warnte ihn seine

Gattin und flehte ihn dringend an, den ernsten Todestag des Herrn nicht zu entweihen. Er

schien von der liebevollen Warnung seiner frommen Gattin gerührt, dennoch siegte die

Jagdlust. Mit seinem zahlreichen Gefolge sprengte er durch Wald und Busch, durch Wiesen

und Gründe und verfolgte einen prächtigen Hirschen. Als er demselben nahe kam und schon

den Bolzen nach dem Tiere abdrücken wollte, bleibt dasselbe plötzlich stehen, wendet sich

nach dem Jäger, und mitten in seinem Geweih erscheint ein strahlendes Kreuz. Eine klagende

Stimme ertönt: 'Hubertus, ich erlöste dich und dennoch verfolgst du mich!'

Hubert erbebte, warf sein Geschoß von sich und flehte innig zu Gott um Erbarmen. Darauf

baute er sich eine Hütte aus Baumzweigen und Schilf und führte, von der Welt geschieden, in

stiller Waldeinsamkeit ein bußfertiges, abgetötetes Leben."

(Großes Hausbuch der Heiligen. Berichte und Legenden. Hrg. von Diethard H. Klein, S. 551f.)

 

Die Predigt, in der die Legende des Heiligen Hubertus eingebettet war und ein Bezug zur

heutigen Jagd hergestellt wurde, hielt Pastor Dr. Tilmann Fuß. Das traditionelle Lesen des Psalms

104 (Ein Loblied auf den Schöpfer!) wurde vom Hegeringleiter vollzogen.