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Mitteilungen

Hier finden Sie Mitteilungen des Vorstandes sowie des Landesjagdverbandes und des Deutschen Jagdverbandes.

 

 

Wiedereröffnung des Schießstandes (5. Mai 2020)

 

 

Liebe Mitglieder,

 

die Landesregierung hat nunmehr verkündet, dass kontaktfreie Individualsportarten wieder er­laubt seien. Vom 1. Mai 2020 an ist die Jagd und das Schießen als kontaktfreier Individualsport ein­ge­stuft worden.

 

Dementsprechend werden wir den Schießbetrieb auf dem Schieß­stand Wolfsberg mit so­for­ti­ger Wirkung wieder auf­neh­men, sodass ab so­fort wie­der Ton­tau­ben und auf der Ku­gelbahn Großkaliber geschossen werden können. Da die Ausübung dieser Sportart allerdings seitens der Lan­des­re­gie­rung an gewisse Voraussetzungen geknüpft worden ist, bitten wir folgende Re­gu­la­ri­en zu beachten:

 

1.

Das öffentliche Schießen findet nur mit vorheriger Anmeldung statt. Die Termine werden nach telefonischer Voranmeldung von Holger Möller (0173 - 2420964) ver­ge­ben. Die offiziellen Schießtermine sind unter www.schiessstand-hasenmoor.de einzusehen.

 

 

(nur für Jung­jä­ger-Kur­se: Die Term­in­ab­stim­mung für die Jung­jä­ger wird zwi­schen den Aus­bil­dern und Jens- Pe­ter Knuth er­fol­gen.)

 

2. 

Das Ge­län­de des Schieß­stan­des darf nur von Per­so­nen be­tre­ten und be­fah­ren werden, die ei­nen Ter­min, wie unter Ziffer 1 angegeben, vereinbart haben. Die­se Personen ha­ben ­das Ge­län­de der Schieß­stan­des erst un­mit­tel­bar vor ih­rem vereinbarten Ter­min zu betreten bzw. zu be­fah­ren und nach En­de des Term­ins un­ver­züg­lich zu verlassen, sodass dann die näch­sten Personen, die einen weiteren Termin vereinbart haben, dass Ge­län­de betreten bzw. befahren können. So­mit soll gewährleistet werden, dass nur Personen sich auf dem Schieß­stand aufhalten, die einen Ter­min telefonisch vereinbart haben.

 

3.

Per­so­nen, die keinen Termin haben, dürfen den Schieß­stand grund­sätz­lich nicht be­tre­ten und befahren.

 

 

4.

Al­le Personen, die einen Termin haben, haben sich vor dem Schie­ßen in der Wolfshütte anzumelden, dabei ist von jedem Schützen der gültige Jagdschein bei der Anmeldung vorzulegen.

 

5.

Auf der Ku­gel­bahn findet zunächst nur Groß­ka­li­ber­schie­ßen zum Kontroll- und Testschießen statt, sportlich-jagdliches Schießen mit der Hornet ist nicht erlaubt.

 

 

Au­ßer­dem müs­sen von allen unbedingt fol­gen­de Auf­la­gen beim Schie­ßen und auf dem Schießstand beachtet werden.

 

1.

Der Sport muss kon­taktfrei durchgeführt wer­den, deshalb auf der Kugelbahn Rottengröße max. 3. Personen und beim Übungsschießen mit der Flinte Trap und Skeet Rottengröße max. 4 Personen.

 

2.

Der Min­de­stab­stand von 1,50 m zwischen den Schützen untereinander und zu den Schieß­standauf­sich­ten ist stets zu wah­ren.

 

3.

Bei der ge­mein­sa­men Nutzung von Sport­ge­rä­ten (Büch­sen, Flin­ten, usw.) sind Hygienemaßnahmen ein­zu­hal­ten, wobei die allgemeinen Hygienemaßnahmen überall zu beachten sind.

 

4.

Da ei­ne Steuerung des Zutrittes zu den Schießstän­den un­ter Vermeidung von Warteschlangen erfolgen muss, sind die oben ge­nann­ten Be­din­gun­gen zwingend ein­zu­hal­ten.

 

Per­so­nen, die sich nicht an die vor­ge­nann­ten Vor­ga­ben und an die Wei­sun­gen der Schieß­standaufsichten halten, müs­sen mit einer Ver­wei­sung vom Schieß­stand rech­nen. Wir ge­hen jedoch davon aus, dass je­der in der heutigen Zeit dis­zi­pli­niert genug ist und solche Maß­nah­men nicht notwendig sein werden.

 

Waidmannsheil

 

Ihr Team des Schießstandes Wolfsberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Verlängerung des Jahresjagdscheines 2020, Mitteilung des Kreises Segeberg

 

Auf Weisung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) wurde mit heutigem Datum (02. März 2020) festgelegt, dass bis zum Vorliegen aller nach § 17 Absatz 1 Satz 2 Bundesjagdgesetz für die Erteilung relevanten Informationen, insbesondere

dem Ergebnis der Anfrage an das zuständige Landesamt für Verfassungsschutz gemäß §5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Waffengesetz, keine jagdrechtlichen Erlaubnisse (Jagdscheine) erteilt bzw. verlängert werden dürfen. Grundlage ist das 3. WaffRÄndG und die sich  daraus ergebenden neuen gesetzlichen Anforderungen.

Das heißt, dass seit der Gesetzesänderung (20.02.20) Anfragen bei dem Landesamt für Verfassungsschutz über alle Jagdscheinbesitzer, sowie Inhaber von waffenrechtlichen Erlaubnissen seitens der Jagd- und Waffenbehörden vor Erteilung einer Erlaubnis gestellt werden müssen.  

 

Verfahrensweise für den Kreis Segeberg:

 

Auf Grundlage des o. g. Erlasses des MELUND werden aktuell im Kreis Segeberg keine Jagdscheine verlängert. Die Präsenz der Unteren Jagdbehörd auf den Hegeringversammlungen bleibt weiterhin bestehen, d. h. vor Ort werden die Jagdscheine zusammen mit einem Nachweis einer gültigen Jagd-

haftpflichtversicherung und dem ausgefüllten Antrag auf Jagdscheinverlängerung angenommen. Bei Abgabe des Jagdscheines erhalten die Jagdscheininhaber eine Bestätigung der Abgabe und der Gültigkeit des Jagdscheines bis zum 31.03.2020.

Die Abgabe des Jagdscheines mit den nötigen Unterlagen ist erforderlich, damit seitens der Jagd- und Waffenbehörde umgehend die zwingend erforderliche Anfrage bei dem zuständigen Landesamt für Verfassungsschutz ausgeführt werden kann. Insbesondere für Jagdpächter und Waffenbesitzer ist die Antrag-

Stellung vor dem 31.03. wichtig, damit eventuelle gesetzliche Folgemaßnahmen minimiert werden können.

Jagdscheingebühren werden im Rahmen der Annahme auf den Hegeringversammlungen nicht erhoben. Nach erfolgter Jagdscheinverlängerung wird dieser zusammen mit einer Rechnung an den Jagdscheininhaber versandt.

 

 

Aktueller Stand (13. März 2020):

Die Jagdscheinverlängerungen hängen von den Abfragen des Landesamtes für Verfassungsschutz ab. Dieses habe ich bereits ausführlich auf den bisherigen Hegeringversammlungen berichtet.

Aktuell habe ich ALLE Jagdscheininhaber, bei denen der Jagdschein zum 31.03.2020 abläuft, beim Verfassungsschutz angefragt. Die Datei ist erfolgreich übermittelt worden und die Anfragen werden

bearbeitet. Ich rechne in den nächsten 10 Tagen mit einer Rückmeldung seitens des Verfassungsschutzes.  

 

Diejenigen Jagdscheininhaber, die Ihren Jagdschein im Rahmen der Hegeringversammlungen durch Absage nicht mehr vor Ort abgeben können, bitte ich Ihren Jagdschein auf dem Postwege zuzusenden.

Die Zusendung per Post erleichtert den Mitarbeitern der Jagd- und Waffenbehörde die Arbeit erheblich.

 

Achten Sie darauf, dass Sie folgende Unterlagen beifügen:

 

Ø  Jagdschein

Ø  vollständig ausgefüllten Vordruck „Antrag auf Verlängerung des Jagdscheines“

Ø  Nachweis einer gültigen Jagdhaftpflichtversicherung

Ø  Eventuell ein aktuelles Passfoto, falls der Jagdschein „voll“ sein sollte.

 

Ich bitte darum, von etwaigen Telefonanrufen abzusehen, da hier die Leitungen durch die aktuelle Jagdscheinsituation völlig überlastet ist.

Nach Eingang Ihres Jagdscheines und einer positiven Rückmeldung seitens des Verfassungsschutzes werde ich die Jagdscheine verlängert per Post mit Rechnung an die Jagdscheininhaber versenden.

 

Ich gehe davon aus, dass alle Jagdscheine vor dem 01. April 2020 verlängert werden können. Vorrangig werden Jagdscheine der Jagdpächtern verlängert.

Ich bitte, diese Mail umgehend an die Revierinhaber und Jagdscheininhaber zu versenden.

 

Mike Albrecht, Untere Jagdbehörde des Kreises Segeberg

 

 

 

 

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