BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
Link verschicken   Drucken
 

Aus den Revieren

 

ASP-Suchhunde

 

ASP-Fallwildsuche in Brandenburg: Drei Einsätze der Segeberger Suchhundeteams

Am 10. September 2020 brach in Brandenburg, nahe der Grenze zu Polen die Afrikanische Schweinepest (ASP) aus. Da in Schleswig-Holstein bereits in 2019 und auch in 2020 Hundeführergespanne für die ASP-Kadaversuche ausgebildet wurden, kam aus Brandenburg die Bitte um Unterstützung. Die Hunde wurden in ihrer Ausbildung nicht auf das Erkennen des ASP-Virus sondern auf das Auffinden eines toten Wildschweines ausgebildet. Die Hundestaffel, die der Kreisjägerschaft Segeberg angegliedert ist, umfasst mittlerweile 13 Suchengespanne, Hundeführer (HF) und Hund. Folgende Hunderassen sind dabei: Deutsch Drahthaar, Deutscher Jagdterrier, Epagneul Francais, Foxterrier, Kleiner Münsterländer, Labrador Retriever, Magyar Vizsla und  Spinone Italiano. Von diesen Gespannen waren jeweils 5 bzw. 6 mit einem bzw. zwei Begleitern für eine Woche vor Ort in Brandenburg zur Suche in den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree, wo es bisher die meisten Kadaverfunde gab. Die Hundestaffel war gut untergebracht auf einem Reiterhof mit Gästezimmern und der Möglichkeit der Selbstversorgung.

Hier ließ sich das Hygienekonzept optimal umsetzen. Das oberste Gebot hierbei war die Vermeidung der Kontamination und der Einschleppung der ASP Viren aus dem Restriktionsgebiet nach Schleswig-Holstein, auf Anweisung des Veterinäramtes des entsendenden Kreises Segeberg. Die Seuchenfreiheit durch eine ordnungsgemäße Desinfektion der Hunde, HF, Fahrzeuge und der Ausrüstungsgegenstände wurde den Beteiligten nach Ende des Einsatzes amtlich bestätigt.

Zur täglichen Fahrt in die Suchengebiete standen der Gruppe 2 Kleinbusse zur  Verfügung, die ausschließlich auf dem hinteren Hofgelände (Schwarzbereich) geparkt waren und für die die hintere Hofzufahrt  genutzt wurde. Die privaten Fahrzeuge der HF waren auf dem vorderen Hofgelände (Weißbereich) geparkt. Auf dem hinteren Hofgelände fand regelmäßig die Erstdesinfektion der Schuhe und Hundepfoten auf Matten sowie der Fahrzeuge statt. Von dort betrat man eine Halle und das Gebäude. Hier waren Duschen und Umkleideräume, welche die Schleuse vom Schwarz- zum Weißbereich dargestellt haben. Es wurde eine strenge „schwarz-weiß Trennung“ der Ausrüstung vorgenommen. Gegenstände, die im Suchengebiet mit der Umwelt in Kontakt gekommen sind, z.B. die äußere Bekleidung, Hundeleinen und – westen, Schuhwerk, wurde im Schwarzbereich aufbewahrt und dort täglich vom Wechsel der Bereiche wieder angezogen. Nach Ende des Einsatzes wurde das Schuhwerk der Einsatzkräfte zur  Vernichtung dort belassen, Bekleidung der HF und Schutzwesten der Hunde wurden kontaminationssicher verpackt und  werden erst nach Spezialreinigung an die HF postalisch zurückgegeben. Auch ein beheizter Raum stand zum Trocknen und Aufbewahren der täglich desinfizierten Gegenstände zur Verfügung. In den Duschen wurden die Hunde täglich direkt nach dem Einsatz dekontaminiert.

Bei der Desinfektion hat die Hundestaffel nach Maßgaben des Friedrich-Löffler-Institutes gearbeitet, hierbei kam u.a. Virkon S zum Einsatz. Diese Mittel und Materialien sowie auch Zeckenschutz für Mensch und  Hund wurden vom Veterinäramt in Beeskow zur Verfügung gestellt. Dort, beim Veterinäramt in Beeskow begann und endete auch der Einsatz in einem Termin mit  der Amtstierärztin Frau Senger. Hervorzuheben ist die  gute  Zusammenarbeit  mit  dem Veterinäramt. Zwei der Einsatzkräfte waren im Rahmen der Amtshilfe als Verwaltungshelfer von ihren Arbeitgebern in Hamburg und Bad Segeberg freigestellt, das Amt in Beeskow trägt daher die  Personalkosten dieser HF. Die anderen HF sind als  Privatperson dort im Sucheneinsatz gegen eine Einsatzpauschale tätig geworden.

Verbindungsmann zur Behörde war in allen drei Einsätzen Julian Dorsch, tiermedizinischer Spezialist, der die Koordination der Suchgebiete mit der Behörde jeweils abgestimmt hat und die Hundestaffel mit einem Revierführer in die Suche geschickt hat. Vorher und auch in der Suche wurde eine Aufklärungsdrohne mit einer Wärmebildkamera über die  Suchengebiete geschickt. Aufgabe der Hundeführer war es Fallwild, also tote Wildschweine, zu finden. Es musste vermieden werden lebende Sauen oder ganze Rotten in Bewegung zu bringen und  ggf. zu versprengen. Daher war wichtig zu wissen, ob und wo sich lebende Stücke und auch z.B. auch Rehwild aufhielten. Hier lieferte die  Drohne gute Dienste, weil lebende Stücke in unzugänglichen Schilfgürteln von Gewässern so lokalisiert werden konnten. Hier wurden die Hunde nicht hineingeschickt. Die Drohne lieferte so gute Aufnahmen, dass einzelne Stücke angesprochen werden konnten. Das Bewegungsverhalten der Tiere hat sodann auch Aufschluss über deren Gesundheitszustand geben können. Die Gruppe war während des Einsatzes mit Funkgeräten untereinander vernetzt, um sich so über Maßnahmen abstimmen zu können bzw. Erkenntnisse des Drohnenpiloten in der Suche umzusetzen.

Die Suchgebiete in der 43. Kalenderwoche befanden sich im Bereich Schlaubetal, Diehlo und am Rande von Eisenhüttenstadt. Es wurde jeweils in Feuchtgebieten und an unzugänglichen Gewässern und Gewässerläufen gearbeitet. Hierbei waren breite Schilfgürtel zu durchstöbern. An ASP erkranktes Schwarzwild, leidet  u.a. an hohem Fieber, Lungenentzündungen, Durchfall, Blutungen, Abgeschlagenheit also verringerter Fluchtbereitschaft und Ataxie sowie Schläfrigkeit. Durch das Fieber haben die  Tiere das Bedürfnis nach kühlen Einständen, also Bereichen, in denen es feucht und  kühl ist. An solchen Punkten wurden auch vorwiegend die ASP-positiven Sauen tot aufgefunden.

Die Gruppen hatten auch mehrere Funde zu verzeichnen. Im Schilfbereich bei deutlichen Pirschzeichen wurden Schwarzwild Knochen gefunden. Die Fundstellen wurden am übernächsten Tag nochmal durch andere Hunde abgesucht, ohne weitere Funde. Bereits in der Woche zuvor, wurden von den Suchengespannen in einem Feuchtgebiet Schwarzwildschädel gefunden. Alle Funde kamen zur Beprobung ins Friedrich Löffler Institut.

Die Revierführer, welche die Gruppe regelmäßig begleitet haben, waren hilfreich und unabdingbar für die  Suche, weil nur sie die  Einstände und Gewohnheiten ihres Wildes und die  Besonderheiten ihres Revieres kennen. In den Suchgebieten und  darüber hinaus herrscht seit Ausbruch des Seuchengeschehens ein Jagdverbot auf jegliches Wild. Zur Eigensicherung und der der Hunde war es den HF aus Schleswig-Holstein, die im Besitz eines Jagdscheines sind,  trotzdem erlaubt, ihre Waffen mitzuführen. Eine weitere Gefahr für die Hundestaffel bestand darin, dass in diesen Gebieten Wolfsrudel leben. Durch die  Anwesenheit der Wölfe hat sich in den letzten Jahren nach Auskunft dortiger Schweißhundeführer und Revierbetreuer das Verhalten des Schwarzwildes markant verändert. Wo früher, so wie wir es in Schleswig-Holstein kennen, das Schwarzwild dem Menschen und auch dem Jagdhund ausweicht und flüchtet, ist dort zunehmend aggressives Verhalten Hund und Mensch gegenüber zu beobachten, da sich das Schwarzwild sofort stellt. Dies machte das behördlich genehmigte Führen von Waffen erforderlich.

Ergänzend zu den täglichen Suchen, die jeweils ca. 3-4 Stunden gedauert haben, wurden die HF in ihrer Eigenschaft als Jäger am Donnerstag, 22. Oktober 2020, zu einer Maisjagd gebeten. Dort sollte im Bereich Steinsdorf, in der Nähe der Unterkunft, ein größerer Maisschlag gehäckselt werden. In dem Mais wurde Schwarzwild vermutet, welches auf Anweisung des Veterinäramtes, zur Beprobung entnommen werden sollte. Auch hier leistete die  Drohne gute Dienste, die das Schwarzwild lokalisieren und  auf 6 Stück definieren konnte. Sodann hat das Erntefahrzeug Schneisen für ein gutes Schussfeld der Jäger in die Fläche gehäckselt. Die Schützen wurden planvoll um die Fläche angesetzt und dann wurde der Mais, in dem sich die  Rotte befand abgemäht. Auch wenn über Funkkontakt des Drohnenpilotes mit den Schützen immer der Standort der Sauen im Mais angesagt werden konnte, entkamen die Tiere schlussendlich, da diese im Schutze des Maishäckslers in ein Waldstück überwechselten. Ein Schuss hätte hier nicht ohne Gefährdung der Beteiligten angetragen werden können. Gesichert war die Erkenntnis, dass diese Tiere keine Krankheitsanzeichen aufwiesen.

Am Abend dieses Tages gab es, durch das Veterinäramt initiiert, einen Termin mit Schweißhundeführern aus der Umgebung, die den Austausch mit den HF über die  Art der Hundeausbildung und  der Gestaltung der Suchen und insbesondere der Anzeigen wünschten. In diesem Gespräch, aber auch in der täglichen Arbeit wurde sehr deutlich, welche Anforderungen an HF und Hund gestellt werden. Ein passionierter, durchgearbeiteter Jagdhund, der im Gehorsam steht und an Schwarzwild geprüft ist ergänzt das Gespann idealerweise mit einem körperlich und psychisch belastbaren Hundeführer. Aufgrund der Anforderungen an den Hundeführer im Rahmen solch eines Einsatzes muss klar gesagt werden, dass eine jagdliche Erfahrung Grundbedingung ist.

Zusammenfassend werden diese Einsatzwochen als sehr erfolgreich gewertet, Hunde und HF sind gesund wieder Zuhause in Schleswig-Holstein, und  haben den Brandenburger Behörden die abgesuchten Geländeabschnitte als  frei von Schwarzwildkadavern erklären können. Auch wenn mittlerweile drei Landkreise im polnischen Grenzbereich betroffen sind, hoffen wir sehr, dass mittels der Unterstützung durch die schleswig-holsteinische Hundestaffel die dortigen Maßnahmen gegen das Seuchengeschehen greifen und sich die ASP nicht weiter nach Westen ausbreitet. Autorin: Katja Park

 

 

 

Ferienpass 4

 

Ferienpass 3

 

Ferienpassaktion in Norderstedt

Auch in diesem Jahr organisierte die Norderstedter Jägerschaft im Rahmen des Sommerferienpasses der Stadt Norderstedt eine Aktion für Schüler, die die Natur und die Aufgaben der Jäger näher kennenlernen wollen. Unter dem Motto „Ein Tag mit einem Jäger – Natur und Tiere erleben und kennenlernen“ fanden sich drei Norderstedter Jäger mit zehn Kindern im Alter von neun bis dreizehn Jahren im Revier Garstedt zusammen.  Hauptattraktion war wie im vergangenen Jahr das Infomobil der Kreisjägerschaft Segeberg. Die Kinder bestaunten die vielfältigen Präparate und lernten, die heimischen Wildarten zu unterscheiden. Das erlernte Wissen wurde in einem kleinen Quiz abgefragt und weitere Fragen wurden durch die Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit, Sophia Greve, und den Jugendwart, Thorben Mahlstedt, des Hegeringes beantwortet. Zusätzlich ist die Arbeit mit dem Jagdhund anhand einer Raubwildschleppe demonstriert worden. In diesem Zuge wurde den Kindern erklärt,  weshalb das Raubwild intensiv zu bejagen ist. Zwischenzeitlich fand sich viel Zeit für spielerisches Lernen, beispielsweise durch das Lesen von Fährten mit Hilfe eines Bestimmungsbuches.  Nach einer Stärkung vom Grill bauten die Kinder die von der Kreisjägerschaft gesponserten Nistkästen selbst zusammen. Jedes Kind durfte den selbstgebauten Nistkasten mit nach Hause nehmen, um diesen im elterlichen Garten aufzuhängen.  Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Gespräch über die Aufgaben des Jägers als Naturschützer. Autorin: Sophia Greve

 

 

Jungjäger 2020

Neue Jungjäger im Kreis Segeberg

Über 27 neue Jäger und Jägerinnen freute sich Oliver Jürgens, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Segeberg. „Vor allem finde ich es gut, dass davon 12 Frauen, also mehr als 44 Prozent der Prüflinge sind“, ergänzte Kreisjägermeister Klaus Rathje, unter dessen Leitung die Prüfungen in den letzten Wochen erfolgten. Rund 1500 Mitglieder zählt die Kreisjägerschaft, bislang eher männlich dominiert, aber das ändere sich schon seit einiger Zeit. Das gute Prüfungsergebnis der Frauen bestätige, dass sie oft mehr lernen und viel Zeit in die Jagd investierten.

36 Menschen hatten sich im letzten September gefunden um an der Jagdschule Segeberg bei Dr. Monika Schroedter und ihrem Ausbilderteam die Fächer Wildbiologie, Waffenrecht und -handhabung, Hundewesen, Lebensmittel- und Jagdrecht zu lernen. Dreimal die Woche traf man sich abends und am Wochenende und manche nahmen weite Wege auf sich, um pünktlich zum Unterricht in Schönmoor zu erscheinen. Normalerweise wäre kurz vor Ostern die Prüfung gewesen, doch dann kam Corona und Prüfung und Unterricht mussten abgesagt werden – das gerade zu dem Zeitpunkt, als alle auf dem Höhepunkt ihres Wissens und Könnens waren. Doch, wer sich einmal entschlossen hat, zu den Jüngern Dianas zu gehören, verzweifelt nicht so leicht. Sobald es irgend möglich war, setzten die Ausbilder wieder Unterrichtseinheiten an – in kleinen Gruppen an unterschiedlichen Standorten, mit Hygieneplan und an die jeweiligen Regelungen angepasst.

Mitte Juni konnte dann Mike Albrecht, Leiter der Jagdbehörde des Kreises Segeberg endlich die Prüfung anberaumen, zunächst die Schießprüfung in Hasenmoor, danach die Schriftliche Prüfung in den vier Hauptfächern und danach eine Woche lang die mündlichen Examen.

30 Jungjägeranwärter hatten sich zur Prüfung angemeldet, dem „Grünen Abitur“, wie es gerne genannt wird.

Bei dreien von ihnen reichte es noch nicht ganz, sie zeigten noch leichte Unsicherheiten bei der Waffenhandhabung. „Da muss alles 100-prozentig sein, da dürfen wir keine Fehler tolerieren“, erklärte Fachprüfer Hans-Jürgen Hamann aus Bühnsdorf dazu. Die drei können aber nach ein wenig Nachhilfe in einigen Wochen im Kreis Stormarn die Prüfung wiederholen.

Von den 27 Glücklichen wurden wegen besonders guter Leistungen geehrt: Dr. Yvonne Le Coutre (44) aus Segeberg, Johanna Wilhelmi (27) aus Itzstedt und Juhl Harneit (20) aus Trittau. Sie hatten in der Gesamtschau die Prüfung mit 7 Punkten bestanden, also etwa mit dreimal „gut“ und einmal „sehr gut“ in den vier Hauptfächern. Den Pokal für den besten Schützen nahm Sascha Schlüter (53) aus Rohlstorf-Warder entgegen, er hatte 9 von 10 Tontauben getroffen und 50 von 50 Ringen auf der Bockscheibe erzielt.

Kaum schlechter schloss Beate Faust aus Hartenholm ab, die den Damenpokal mit nach Hause nehmen durfte, sie traf sogar alle 10 Tontauben und erzielte 43 Ringe auf der Bockscheibe.

Franz Stompen, mit 68 Jahren Senior der Jungjägertruppe, bedankte sich als Sprecher für die faire, wenn auch anspruchsvolle Prüfung und mahnte seine Mitschüler, mit den nun erworbenen Rechten sorgsam umzugehen und als waidgerechte Jäger immer weiter zu lernen. Autor: Klaus J. Harm

 

 

 

 

 

Fuchsjagd

Die Jäger des Jagdreviers Leezen haben am 23. Dezember 2018 die Fuchskunstbaue kontrolliert. Das 580 Hektar große Revier verfügt über elf Kunstbaue, teilte Klaus Stolten mit. Regelmäßig werden sie kontrolliert und bejagt. Am Jagdtag waren sieben Jäger mit zwei Vorstehhunden und einem Deutschen Jagdterrier beteiligt. Bereits am ersten Bau hatte Terrier Pia Interesse angezeigt und den ersten Fuchs gesprengt. Der Terrier und Hundeführer Sven Hahn bewiesen bei vier weiteren Rotröcken Passion.  Aus einem Bau konnte Pia nacheinander sogar drei Füchse sprengen. Am Ende der Baujagd lagen sieben Füchse auf der Strecke. Zum Abschluss wurde spontan eine Entenjagd angesetzt. Es wurden drei Stockenten erlegt.

 

 

 

Hundetag

 

Um die Jagdhunde auf die kommende Jagdsaison vorzubereiten, wurde auch in diesem Jahr wieder ein Hundetag im Hegering XII ausgerichtet. Die Reviere Leezen und Kükels standen in diesem Jahr als Veranstaltungsorte zur Verfügung. Der

Einladung von Hundeobmann Thomas Harm sind 17 Jagdhunde mit ihrem Herrchen gefolgt. Die HZP-Gruppe mit sieben Hunden wurden in den Fächern freie Suche, Federwildschleppe, Schussfestigkeit am Wasser und Verlorensuche in

deckungsreichem Gewässer von den Richtern Stefan Eggers und Christian Wöbke geprüft. In der VGP Gruppe wurden weitere zehn Hunde von den Richtern Jan-Henrik und Detlef Butz geprüft. In den Fächern Stöbern ohne Ente in deckungsreichem

Gewässer, Verlorensuche im deckungsreichem Gewässer, Schussfestigkeit am Wasser, Fuchs über Hindernis und Folgen frei bei Fuß, ablegen und schießen konnten alle Hunde mit Erfolg ihre Jagdpassion beweisen. Punktesieger der HZP-Gruppe wurde Axel Heering mit seinem Kleinen Münsterländer Rüden Ludwig vom Viöler Land. Punktesieger der VGP Gruppe wurde Klaus Stolten mit seiner Deutsch-Drahthaar Hündin Franka vom Harmeresch. Autorin: Tanja Stolten

 

 

 

 

Blühstreifen 2

 

Blühstreife 1

 

Blühstreifen angelegt

Die anhaltende Nässe im Herbst 2017 machte es vielen Landwirten schwer, ihre Felder zu bestellen und die Wintersaat in den Boden zu bringen. Im feuchten Frühjahr war es auch nicht möglich, die Felder vollständig mit Sommersaat einzusäen.  Landwirt und Jäger Hans-Ulrich Weber aus Bühnsdorf nutzte diesen Umstand und säte kurzentschlossen auf diesen verinselten Flächen eine „Blühmischung“ aus, die nun als Futterplatz für viele vom Aussterben bedrohten Insekten angeflogen werden.  Diese nachahmenswerte Maßnahme zeigt, wie mit verhältnismäßig geringem Aufwand etwas gegen das Insektensterben getan werden kann, befinden sich doch auf vielen Feldern kleine Flächen, die nur schwer oder gar nicht mit Ertragspflanzen bestellt werden können. Autor: J.v.Münchhausen

 

 

 

Fuchsbau

 

Ein Fuchsbau für die Kita

Der Hegering 2 der Kreisjägerschaft hoch im Norden des Kreises und seine Bläsergruppe Hubertus Seedorf richten jedes Jahr zusammen mit der Kirche, abwechselnd in Schlamersdorf und Sarau, den Hubertusgottesdienst aus. Als Pastor Thomas Meyer im letzten Jahr Hegeringleiter Willi Ulverich fragte, was man denn mit der Kollekte anstellen wollte, hatte der eine gute Idee: „Der Kindergarten veranstaltet jedes Jahr drei Waldprojektwochen, an denen Kindern direkt im „Lernort Natur“ der Grundstein für den verantwortungsvollen Umgang mit wilden Tieren und Pflanzen vermittelt werden soll.“ Dabei fehle oft ein Schutzraum bei Regen. Von Stefan Isenberg konnte man günstig einen alten Bauwagen erstehen. Für die künstlerische Bemalung sorgte der 15-jährige Graffitti-Künstler Lasse Schulz aus Eutin. „Durch das runde Dach und die hölzerne Innenverkleidung hat der Wagen etwas gemütlich höhlenartiges, da konnte der Name nur Fuchsbau sein“, erklärte Ulverich. Martina Winter, Leiterin des Kindergartens Schlamersdorf, freute sich über die Ergänzung. Mit dem von allen gesungenen Lied „Im tiefen Wald, da ist was los...“ bedankten sich die Kinder für das Geschenk, das allein durch die Kollekte und weitere Spenden ermöglicht wurde: „Da ist kein Cent öffentliche Förderung drin!“, meinte Ulverich stolz. Autor: Klaus J. Harm

 

 

 

 

KBF 4

 

KBF 3

 

KBF 2

 

 

KBF1

 

Kreisbläserfest war ein Erfolg

Rund 300 Gäste und Mitwirkende konnten die beiden Gruppen Bläsercorps Leezen-Nahe und Hubertus Holstein zum Kreisbläserfest in die Halle von Kanalreiniger Axel Sprogö in Borstel (Gemeinde Sülfeld) begrüßen. Die Kreisjägerschaft Segeberg hat mit 250 Bläsern in den 13 verschiedenen Bläsercorps die höchste Anzahl an aktiven Jagdhornbläsern im Land. Das erläuterte Peter Karamnow, Geschäftsführer der Kreisjägerschaft Segeberg. Die zahlreichen Stücke und Signale, die von neun Gruppen präsentiert wurden, erfreuten die Besucher in der hübsch dekorierten Maschinenhalle. Die Treuenadel in Gold für 56 Jahre Dienst als aktiver Bläser erhielt Hans-Peter Wree aus Kisdorf. 

 

 

 

Radtour

 

Radtour im Hegering V

Es ist schon fast eine liebgewonnene Tradition im Hegering V: Die alljährliche Radtour, die die Reviere immer im Wechsel auf die Beine stellen. In diesem Jahr waren die Mielsdorfer Jäger dran. 32 Starter gingen mit ihren Drahteseln auf die Tour rund um den Großen Segeberger See. Die älteste Teilnehmerin war Helma David mit 82. Beim Quiz mit Fragen zum Ort, aber auch zu Natur und Umwelt gewann Jens Pahl aus Klein Gladebrügge. Mitorganisator Frank Schlätel (rechts) überreichte ihm den geschmückten Fahrradreifen zum Sieg. Das Armbrustschießen konnte Jungjäger Malte Schwarz aus Weede für sich entscheiden. Abends wurde zum Abschluss zusammen gefeiert.

 

 

Aktion 2

 

Besuch eines Jägers

Zum ersten Mal hatten die Schüler der Ganztags- und Zukunftsschule Gottfried-Keller in Norderstedt Besuch von einem Jäger. Der neue Jugendobmann des Hegerings, Thorben Mahlstedt, hatte gut 100 Jungen und Mädchen aus vier Grundschulklassen die Themen Artenschutz und die Aufgabenbereiche eines Jägers mithilfe des Info-Mobils der Kreisjägerschaft Segeberg näher gebracht. Die Erstklässler bestaunten mit großen Augen die Tierpräparat und nutzten den Tastkasten, die mit einem Gehörn, einem Fuchsfell und anderen Naturmaterialen befüllt war. Mahlstedt wollte „Natur zum Anfassen“ bieten, um die Scheu vor den Tieren zu verlieren, die sie oft nur aus dem Fernsehen kennen. Dabei stellten manche Kinder erstaunt fest, dass „das Damwild nicht beim Weihnachtsmann lebt und der große Rothirsch gar nicht der Vater vom kleinen Rehbock ist“. Anhand von Bildern hatte Thorben Mahlstedt den Kindern die vielen Aufgaben eine Jägers erläutert, wie den Artenschutz, die Notzeitfütterung, die Anpflanzung von Naturschutzräumen sowie die Maßnahmen zur Vermeidung von Wildunfällen.

Die höheren Klassenstufen lösten mit großem Interesse mit Hilfe der Schautafeln ein Tier-Quiz und konnten kaum glauben, dass ein Hase mit zwei Metern weiter als sie selbst springen kann. „Am zweiten Tag meines Besuches baute ich zusammen mit einer vierten Klasse Nistkästen, die die Kreisjägerschaft Segeberg uns zusammen mit Infomaterial zur Verfügung stellte“, erzählte der Jugendobmann. So wurde im Werkraum tatkräftig gehämmert, geschliffen und gestrichen. Einige Kästen haben die Kinder direkt im nahe gelegen Schulwald aufgehängt, andere schmücken nun die Gärten der Grundschüler. „Mir hat diese Art der Öffentlichkeitsarbeit zusammen mit den Grundschullehrern und den Kindern unheimlich viel Spaß gemacht und freue mich auf eine Wiederholung“, sagte Thorben Mahlstedt. Die Aktionswoche an der Schule beschäftigte sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Aktion 3

 

 

Die Kreisjägerschaft Segeberg veranstaltet am Sonntag, 9. September, von 9 bis 17 Uhr einen Jäger-Flohmarkt auf dem Schießstand Wolfsberg in Hasenmoor. Er richtet sich an alle, die jagdliche Gegenstände an den Jäger oder die Jägerin bringen wollen. Aus rechtlichen Gründen können nur sogenannte kalte Waffen (z.B. Messer) ausgestellt und verkauft werden - keine Schusswaffen und Munition. Getränke und Speisen werden angeboten. Mitglieder der Kreisjägerschaften Segeberg und Stormarn können nach vorheriger Anmeldung kostenlos einen Stand aufbauen. Der Aufbau beginnt um 7 Uhr. Anmelden unter Telefon 0171/1438352 oder per Mail, an . Anmeldenschluss ist der 1. September.

 

 

 

Landmarkt

 

Infos auf dem Landmarkt

 

Viele gute Gespräche hatten die ehrenamtlichen Betreuer des Info-Mobiles der Kreisjägerschaft Segeberg auf dem Landmarkt in Traventhal. Mit den vielen Präparaten und ihrem Fachwissen standen sie den Besuchern des Marktes zur Verfügung und beantworteten etliche Fragen rund um Natur und Jagd. Hegering-Hundeobfrau Stefanie Hausser hatte das Mobil für den zweitägigen Markt auf dem ehemaligen Gestüt gebucht und freute sich zusammen mit ihren Mitstreitern über das große Interesse. Dabei fanden vor allem die neuesten Präparate, der Marderhund und der Iltis, große Aufmerksamkeit, denn viele Besucher hatten beide Tiere noch nie gesehen.

 

 

 

 

Raubwildjagd Leezen

 

Raubwildjagd zum Schutz des Niederwildes

 

Leezen. „Die Population an Niederwild ist bei uns in Schleswig-Holstein ist rückläufig“, bedauert Klaus Stolten, Leiter des Hegerings XII, Leezen. Die Jagdstrecke für die Hasen sank beispielsweise landesweit auf nur noch rund 26.000 Hasen. Zehn Jahre zuvor waren es noch doppelt so viele. Und so organisierte der Hegering XII wieder eine Raubwildwoche, um die natürlichen Feinde des Niederwilds zu dezimieren, indem die Prädatoren kurz gehalten werden.

Auch Neozoen bedrohen Niederwild und Bodenbrüter. Mittlerweile ist ganz Schleswig-Holstein von Marderhunden besiedelt. Ganz anders als in Niedersachsen finden sich in heimischen Revieren sehr viel mehr dieser Räuber, die auch Enok oder Tanuki genannt werden, als die bereits bekannten Waschbären. Beide Arten gehören nicht zum heimischen Wild, sind hier eingewandert und haben daher kaum natürliche Feinde.

„Auch dem Jäger, der nicht an unserer Raubwildwoche teilgenommen hat, sei die Jagd auf Raubwild ins Gedächtnis gerufen“, fordert Klaus Stolten aus Leezen seine Jagdgenossen auf. Fast alle Reviere im Hegering Leezen haben sich an der Raubwildwoche beteiligt. Zirka 40 Jäger aus zwölf Revieren hielten nach Fuchs, Dachs, Marder und Co Ausschau. Zur Strecke kamen hierbei 14 Füchse zwei Dachse, ein Marderhund, vier Steinmarder und eine Rabenkrähe. Die größte Strecke steuerte das Revier Groß Niendorf bei; hier lagen drei Füchse, ein Marderhund und eine Rabenkrähe. Die gesamte Strecke aus allen Revieren wurde bei Detlef Maack in Todesfelde gelegt und von sechs Jagdhornbläsern aus den eigenen Reihen verblasen. Bei einem anschließenden Imbiss wurden die Erfahrungen ausgetauscht, die die Waidmänner und -frauen währen

d der Raubwildwoche sammeln durften.

Text und Foto Andreas Wicht/Segeberger Zeitung

 

 

 

 

 

 

 

Schubkarrensau

21 Hundeführer waren mit ihren Vierbeinern beim Hundetag des Hegerings VI der Kreisjägerschaft Segeberg auf dem Schießstand in Hartenholm erschienen und arbeiteten in verschiedenen Gruppen. Die Welpen und Junghunde liefen durch einen Hundetunnel und lernten ohne Angst und voll Sicherheit hier durchzulaufen. Sie übten unter anderem die Gebisskontrolle und arbeiteten Schleppen an der langen Leine aus.

Die Hunde, die in Kürze die Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche auf Niederwild außer Rehwild absolvieren möchten, arbeiteten Schleppe und übten die Gehorsamsfächer. Als Sieger aus dieser Gruppe ging Gerd Büge mit seinem Border Terrier Kalle von der Wietze hervor.

Jäger, die mit ihren Hunden in Kürze die Meisterprüfung ablegen möchten oder die diese bereits bestanden haben, arbeiteten erschwerte Schleppen und ebenso die Gehorsamsfächer. Den Pokal in dieser Gruppe errang Carl-Wilhelm Ohrt mit seinem Deutsch Drahthaar Eddi vom Liethberg.

Sieben Teilnehmer hatten sich entschlossen, Schweißfährten zu arbeiten. Alle vier Alpenländischen Dachsbrachen, der Deutsch Langhaar und die Deutsch Drahthaarhündin kamen zielsicher und in der gelernten Manier ans Ende der Fährte.

15 Hunde arbeiteten zusätzlich an der Schubkarrensau. Diese Arbeit war für die Hundeführer als auch die Richter neu. Hinnerk Bellmann hatte auf dem Untergestell einer Schubkarre eine frische Sauschwarte mit Haupt und Läufen so befestigt, dass es aussah, als wenn hier eine echte Sau sei. Diese Schubkarrensau kann dann von einer Person vor- und zurückbewegt werden. Sie ermöglicht ein individuelles Training mit jedem Hund.

Erstaunlich war, dass alle Hunde diese Attrappe für ein echtes Wildschwein hielten. Sie hielten einen Sicherheitsabstand ein und verbellten die Schubkarrensau. Die dahinterstehende Person irritierte keinen Hund.

Der Hundetag endete mit einem gemeinsamen Grillen auf dem Schießstand in Hartenholm. Nicht nur die Hunde hatten viel Spaß sondern auch den Hundeführern gefiel dieser Tag sehr. Sie bedankten sich ganz herzlich bei den Revierinhabern, den Richtern und der Kreishundeobfrau Heidi Fitzner, die die Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung vorgenommen hatte.

In der Kreisjägerschaft gibt es 13 Hegeringe. Acht von ihnen führen jedes Jahr einen Hundetag mit großem Erfolg durch.

 

 

 

 

 

jäger

16 Vereine und Verbände präsentierten sich im Dorfhaus Hartenholm an der ersten Vereinsmesse der Gemeinde. Da das Wetter hervorragend war, konnten die örtlichen Jäger mit ihrer umfangreichen Ausstellung der Kreisjägerschaft sowie die Jagdhornbläser auf die Grünfläche hinter dem Haus ziehen. Im Mittelpunkt am Stand der Hartenholmer Jäger stand Anton vom Herrenteich. Der eineinhalbjährige Deutsch Drahthaar gehört Heike und Volker Schweim und durchläuft gerade die Ausbildung. „Das war eine lohnenswerte Messe, die nicht nur für die Besucher attraktiv war, sondern auch dem noch besseren Verständnis der Vereine untereinander diente“, zog Ausschussvorsitzender Karl-Heinz Panten nach vielen Gesprächen mit den Beteiligten und Gästen ein Fazit. Unisono war das Echo bei den Hartenholmern sehr gut.

 

Text und Foto Birgit Panten, Segeberger Zeitung

 

 

Revier Leezen

 

„Es ist in unserem Hegering seit über 30 Jahren gute Tradition, einmal im Jahr mit allen Viertklässlern ins Revier zu gehen“, erläutert Klaus Stolten, Leiter des Hegerings XII Leezen. In diesem Jahr kommen die Lütten aus dem Kindergarten Groß Niendorf hinzu. „Zumindest können wir den Kindern unser Handwerk näher bringen und ihnen etwas über die Natur in ihrer Heimat beibringen“, betont Jäger Heiner Hahn.

Organisiert wird der jährliche Kindertag von den Obleuten für Jugendarbeit; im Moment haben die Jägerinnen Carina und Lena Hahn dieses Amt inne. Für etwa 80 Schulkinder der vierten Klassen im Schulzentrum Leezen und 30 Kinder aus dem Kindergarten Groß Niendorf ging es unterschiedlich weit durch das Revier zwischen Leezen und Groß Niendorf. Die weiteste Wanderung ging über mehr als sieben Kilometer. Die Kinder wussten aufgeregt zu berichten von gesichteten Rehen, Hirschen, Hasen, Greifvögeln und Graugänsen.

„Ich war positiv überrascht, wie viel die Kinder über unsere heimische Fauna und Flora wissen“, freute sich Hegeringleiter Stolten aus Leezen. Am Ende der Begehung stand ein Treffen auf der Dorfwiese hinter dem Dörpshus. Dort konnten die Kinder alle Tiere, die sie nicht zu sehen bekamen, als Präparat in Augenschein nehmen.

Außerdem konnten die Jungen und Mädchen viel über Jagdhunde lernen während der Vorführung von Thomas und Regina Harm mit ihren bestens ausgebildeten Münsterländern. Ein gemeinsames Grillen rundete den Tag mit den Waidmännern ab und einige der Mädchen und Jungen begleiteten die Jäger aus dem heimischen Hegering noch beim Ansitzen am Abend.

 

Text und Foto: Andreas Wicht, Segeberger Zeitung

 

 

 

Reflektoren

Durchschnittlich 17 bekannt gewordene Wildunfälle pro Jahr auf drei Kilometer  der Landesstraße 84 im Revier Bühnsdorf:  Das sind Zahlen bei denen man von außerordentlichem Glück der Verkehrsteilnehmer sprechen muss, kam es in der Vergangenheit bei Unfällen mit Reh- Schwarz und Damwild noch nicht zu Personenschäden. Dem unsagbaren Leiden des Wildes, das nach der Kollision mit einem Auto schwerkrank im Graben liegt (Unfälle mit Lkw wurden bisher noch nie aufgenommen, nur verendetes Fallwild an der Bankette geborgen…) haben die Bühnsdorfer Jäger durch unterschiedliche Maßnahmen – auch der „Duftzaun“ wurde getestet – zu begegnen versucht. Nun wurde dankbar die Möglichkeit der Unteren Naturschutzbehörde und der Kreisjägerschaft Segeberg in Anspruch genommen, die die Beschaffung der blauen Wildwarnreflektoren in großem Umfang fördern. Die Gemeindevertretung Bühnsdorf erklärte sich spontan bereit, diese Maßnahme zum Schutz des Wildes und der Verkehrsteilnehmer zu unterstützen und übernahm den Differenzbetrag zwischen Fördermaßnahme der UNB und der Kreisjägerschaft und den tatsächlichen Anschaffungskosten der Wildwarnreflektoren. Die Bühnsdorfer Bürgermeisterin Marlis Pielburg ließ es sich nicht nehmen, die Montagearbeiten auf der L 84 technisch abzusichern. Die Bühnsdorfer Jäger danken den beteiligten Stellen und hoffen nun inständig, dass die zuständige Straßenmeisterei dem regelmäßigen Drängen der Bürgermeisterin nachkommt und durch das ordnungsgemäße Ausmähen des Straßengrabens und der Bankette ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommt.

Text und Foto: Josef  v. Münchhausen